​Von Tangalle bis Galle

Die letzten Tage ihres zweiwöchigen Sri Lanka-Urlaubs wollte Katja am Strand verbringen und so haben wir uns auf den Weg nach Tangalle gemacht. Wir haben uns eine Unterkunft in der Nähe des Strands ausgesucht. Tangalle ist der östlichste Strand der Südküste und somit am weitesten von den Touristenzentren Galle und Colombo entfernt. Daher war der Strand meistens ziemlich verlassen. Nur die Wellen waren zu hoch, um sicher schwimmen zu können.

Abendlicher Spaziergang am Strand in Tangalle
Die Abendsonne hat ein besonders schönes Farbenspiel in den Sand gezaubert
Beim Ausflug nach Tangalle-Stadt

Hat aber nichts gemacht, da wir auch so die Zeit sehr genossen und zum Entspannen genutzt haben. Die Unterkunft hatte nur sechs Zimmer, die auf vier Hütten bzw. Häuser verteilt waren. Es ging also recht familiär zu und mit der Zeit kannte man die anderen Gäste und insbesondere den Besitzer recht gut. Neben unserem leiblichen Wohl hat er sich auch um unsere Unterhaltung gekümmert, z.B. indem er uns ein sri lankisches Brettspiel beigebracht hat.

Katja vor unserer Hütte
Dieser Mann scheut vor nichts. Auge in Auge mit den roten Riesenameisen.
Unser letztes gemeinsames Hopper-Frühstück

Viel zu früh war es für Katja an der Zeit wieder Richtung Heimat aufzubrechen. Damit sie nicht den ganzen Weg zum Flughafen alleine fahren musste, haben wir sie bis zu unserer nächsten Station Galle mitgenommen. Dort war noch genug Zeit für eine kurze Stadttour durch das gut erhaltene Fort, bevor wir sie abends zum Bus gebracht haben. Nun waren wir wieder allein unterwegs…

Bruder und Schwester bei der Besichtigung von Galles Altstadt
Auch dieser große Affe wusste die Atmosphäre im Fort offensichtlich zu schätzen
Forts Leuchtturm war an diesem Tag Ziel eines Schulausflugs
Danach stürzten sich die Mädchen in voller Montur in die Fluten
Während diese eine Choreographie zu Barbie Girl probten
Das sri lankische Mädchen wollte unbedingt ein Selfie mit den beiden westlichen Touristinnen. Danach haben diese die Gunst der Stunde ergriffen und auch ein Foto schießen lassen.

Das Fort unterscheidet sich merklich von anderen Städten Sri Lankas. Nirgendwo sonst ist der koloniale Einfluss so deutlich zu sehen. Die schönen Teile erinnern uns stark an Cartagena de Indias in Kolumbien, während die etwas heruntergekommenen Ecken dafür wie Havanna wirken. Dafür sind die Preise für sri lankische Verhältnisse sehr hoch, ungefähr auf deutschem Niveau. Rebeccas Spürnase für günstiges Essen haben wir es zu verdanken, trotzdem noch zwei bezahlbare (etwas abenteuerliche) Imbisse mit einheimischem Essen gefunden zu haben.

Typische Straße in Galles Fort
Ein mobiler Obst- und Gemüsehändler

Wir haben uns eine Unterkunft in einem 150 Jahre alten Haus mitten im Fort ausgesucht. Tatsächlich wirkte sie so als wären die Zimmer noch originalgetreu und kein einziges Mal renoviert worden. Zumindest würde das die Schimmelflecke an den Wänden erklären. Für zwei Nächte war das Zimmer aber okay, auch wenn der Besitzer versuchte, uns zum Koran zu bekehren und einem ehrwürdigen Leben zu bekehren. 

In diesem Haus haben wir gewohnt
Es gab einen kleinen, aber feinen Garten mit Terrasse
In dem sich nicht nur das Hörnchen sondern auch Rebecca an den Guaven zu schaffen machte
Von hinten sah das Haus schon recht baufällig aus

Das Fort ist nicht besonders groß und in den zwei Tagen haben wir jedes Gässchen mindestens einmal besucht. Praktisch alle Häuser innerhalb des Forts sind dem Tourismus verschrieben: Hotels, Restaurants, Edelsteinläden und Souvenirläden reihen sich aneinander. Das Highlight unseres Aufenthalts war sicherlich den Sonnenuntergang von der Stadtmauer aus zu beobachten.

Abendstimmung im Fort
Und da war die Sonne dann weg
Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s